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Bastelfactory Die kleine Ideen-Fabrik
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Kobären
Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 9100
Wohnort: Stadt mit den vier "O" in Sachsen
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| Verfasst am: Di, 29.07.2008, 13:35 Titel: Ist denn das normal ? |
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Jetzt muss ich mich hier mal ausschimpfen !!!!
Ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag, der aber meist immer wieder verlängert wird (projektbezogen), nur wie das eben so ist, erfährt ,man das immer erst kurz vorher und es kann auchmal passieren, dass man mal eine sehr kurze Zeit ohne Arbeit dasteht, aber es geht immer weiter !
Die Gesetze sagen, dass man sich 3 Monate vor dem Ende beim AA melden soll, das hab ich auch immer treu und brav gemacht, um eben den Anspruch nicht zu verlieren, so auch dieses Mal. Bisher war es immer mit einer kurzen Meldung getan, aber dieses mal nicht, ich konnte die Bearbeiterin gerade noch so überzeugen, dass ich nicht meine gesammelten Unterlagen abgebe, weil ich ja prinzipiell Arbeit habe !
Nun bekam ich gerade einen Anruf vom Amt - was denn nun wäre... ich hab gesagt, dass ich das immer erst kurz vorher erfahre und ich mich selbstverständlich dann sofort melde, ich aber davonausgehe, dass es weitergeht.
Wisst ihr was ich zu hören bekommen habe ? Ja, es würden nun verstärkt Maßnahmen angeboten, damit gar nicht erst die Arbeitslosigkeit entsteht, für die Leute, die arbeiten, finden die SAMSTAGS ABENDS statt, wenn ich gleich wieder abgemeldet werde, würde mir ne Sperre von 7 Tagen entstehen (häh ? ich hab mich doch gemeldet , damit diese Sperre NICHT entsteht?) Und wenn sich die Arbeitgeber nicht dazu durchringen würden, einen Arbeitsvertrag auszustellen, müssten sie damit leben, dass die Leute weg wären, dass das AA dann auf die Leute zugreift und sie vermittelt.
Wo leben wir denn ? Haben wir denn soviel Arbeit und so wenig Leute, dass es Gerangel gibt ? Es ist Urlaubszeit und ich habe noch Urlaubsvertretungen zu machen und da soll ich mir samstags noch so ne Maßnahme antun, wo ich doch eigentlich abgesichert bin ?
Kann denn das sein, hat das jemand auch schon durch ???? Ich möchte nur auf Nummer sicher gehen und bekomme dafür einen Haufen Ärger. können die sich denn nicht um die Leute kümmern, die wirklich Arbeit suchen ? ich sehe schon ein, dass die Chancen besser sind,wenn man direkt aus einem Arbeitsverhältnis kommt als wenn man arbeitslos ist, aber das ist ja wohl die Härte !!! Wer bezahlt das eigentlich ???
Mal sehen, was nun passiert....
Sorry, aber das musste jetzt mal raus. |
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Elke-Troll
Anmeldungsdatum: 21.08.2006
Beiträge: 1320
Wohnort: Sonthofen/Allgäu
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| Verfasst am: Di, 29.07.2008, 14:26 Titel: |
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Hallo Annett
Kann Deine Wut gut verstehen, diejenigen die sich
bemühen und darum kümmern das alles passend erledigt wird,
kriegen den schwarzen Peter.
Ich hoffe das bei Dir trotzdem alles glatt läuft.
Eine Bekannte hatte auch so eine Schulung (bei ihr wars mit Computer) vom Arbeitsamt machen müssen, und was hatte ihr das gebracht --
gar nichts-- . In ihrem Job hat sie mit PC absolut nichts zu tun! |
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zwissel
Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 20144
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: Di, 29.07.2008, 16:57 Titel: |
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Huhu Annett ,
kann Deine Wut verstehen !!!
Kenne mich da nicht aus !
Ämter ....heißt unlogisch denken.
Stelle ich gerade fest bei den Stellen mit den ich durch Erika´s Sturz
jetzt zutun habe !
Wie hat Erika gesagt .....müssten die alles in Blindenschrift schreiben würde sie sich das noch überlegen ob das alles so sein muss ..
Drück dir die Daumen das alles glatt läuft !!
:streicheln: :troest: |
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Larinju
Anmeldungsdatum: 15.05.2008
Beiträge: 672
Wohnort: ich würd so gern in einer Perlenfarbrik wohnen *gg*-tu ich aber nicht :-(
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| Verfasst am: Di, 29.07.2008, 18:18 Titel: |
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Halo Annett
kann dich gut verstehen,zumal dadurch in meinen Augen unnötig Zeit und Geld verdasslt wird,was anders wo besser eingesetzt wäre.
Behörden,machst du nichts dran.Was denkst du,was ich während meiner Umschulung schon ales für Dinger erlebt habe???Ich will nicht maulen,ich hab bisher immer volle Unterstützung bekommen,aber mit was für einem Zeitaufwand?
Offiziell arbeite ich eine 40 Stunde Woche,meistens sind es aber 43-45 Std. Und Donnerstags nach der Arbeit(Wohlgemerkt ich hatte dann nen 10 Stunden Tag!!!) muss ich 60km !!! fahren um mich persönlich bei dem ausbildungsbegleitenden Dienst zu melden-damit nicht noch mal was in die Hose geht wie beim ersten Umschulungsbetrieb.Die Kosten die mir dadurch entstehen,rund 130,-Eur mehr Fahrkosten im Monat möchte aber niemand übernehmen :hä: also fahr ich auch nicht sondern rufe an !
Oh sorry,ich wollte den Thraed jetzt ncht sprengen :mrgreen: |
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gritigrit
Anmeldungsdatum: 25.11.2006
Beiträge: 757
Wohnort: Chemnitz
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| Verfasst am: Di, 29.07.2008, 19:16 Titel: |
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Hallo Annett,
wollte auch kurz ein Thema schreiben und habe dich hier gefunden.
Ja, über das AAmt kann ich fast schon ein Buch schreiben. Als Noch-Zum-Glück-Arbeiten-Dürfender macht man sich zum Platsch.
Ämter denken so unlogisch und auch um die Ecke. An die menschliche Seite kann man vergebens appelieren.
Bei Not schicke mir eine E-Mail. Ich habe im Arbeitsamt eine Bekannte! Vielleicht können wir was versuchen.
LG Grit |
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Diamantin
Anmeldungsdatum: 16.02.2006
Beiträge: 9772
Wohnort: Unterfranken
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| Verfasst am: Di, 29.07.2008, 19:56 Titel: |
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Das AA ein Buch mit sieben Siegeln. Was heute gilt, muss morgen nicht auch gelten.
Mehr fällt mir dazu nicht ein. :tears: |
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Berliner-Jule
Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 2067
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: Mi, 30.07.2008, 6:44 Titel: |
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Also erstmal allgemein...den Ämtern sind in vielen Sachen die Hände gebunden. Die Bearbeiter müssen gewisse Wege gehen, da gibts nix menschlisches!!! Bürokratie halt!!! Selbst wenn sie wollten, könnten sie nicht anders. (Ich habe u.a. im Jugendamt gearbeitet und weiß, wovon ich rede)
Es ist doch gut, wenn sie dir solch Maßnahmen anbieten. Du kannst nur dazu lernen, auch wenn du es vielleicht später nicht brauchst. Du hast keinen Festvertrag, also bist du auch nicht abgesichert! Davon gehen die Leute aus. Sie können ja nicht jeden Einzelfall prüfen und jeder wird gleich behandelt. Du hast nunmal nen befristeten Vertrag und fällst somit unter nen bestimmsten § irgendeinen Gesetzes!!! Somit müssen dir nach dem Gesetz Maßnahmen angeboten werden und solltest du sie ausschlagen, würde dir Geld gestrichen...so ist das Gesetz!
Sei froh, dass du bisher so gut gefahren bist und nicht irgendwelche Maßnahmen machen musstest...genausogut hättest du bei jeder Arbeitssuchendmeldung irgendwelche Sch*** machen müssen...
Gibt es denn keine Möglichkeit, dass dein Vertrag jetzt schon verlängert wird? Somit könntest du dieser Maßnahme entgehen. Am besten gleich nen Festvertrag ;) Was sagt denn dein Chef dazu?
LG Steffi |
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Kobären
Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 9100
Wohnort: Stadt mit den vier "O" in Sachsen
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| Verfasst am: Mi, 30.07.2008, 8:45 Titel: |
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Ich weiß, dass die Bearbeiter dort auch nur nach Vorschriften arbeiten können, ich find´s nur albern, dass die Leute, die wirklich Arbeit suchen, nichts oder unsinnige Maßnahmen bekommen (weiß das leider auch von ner Freundin) und die Leute, die Arbeit haben, werden auch gleich mal noch mit untergebuttert, obwohl die´s ja eigentlich gar nicht brauchen und auch die zeit dafür irgendwie fehlt, wenn man arbeiten geht.
Ich bin nun mal projektbezogen eingestellt und das Geld dafür kommt immer scheibchenweise, so wie die Projekte eben liegen, da krieg ich keinen Festvertrag.
Mal schauen, vielleicht hat´s ja die Bearbeiterin auch kapiert, was ich ihr sagen wollte.... |
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Paradise
Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 2268
Wohnort: bei Freiburg
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| Verfasst am: Mi, 30.07.2008, 9:52 Titel: |
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Das Beste wäre, mit solchen Ämtern nie in Verbindung treten zu müssen. Ich selbst bin seit 36 Jahren im selben Betrieb und hoffe, dass ich das die letzten Jahre bis zur Pensionierung auch noch sein kann. :hihi:
Aber mein Sohn hat auch sowas erlebt. Nach der Schule Ausbildungsbetrieb gesucht. Bei unserem Arbeitsamt wurde er nur abgefertigt. Keine Stelle in Aussicht. Ich sagte zu meinem Mann, wir gehen aufs Freiburger Arbeitsamt und du gehst mit. Gesagt, getan. Er hatte drei Angebote mitbekommen und gleich bei der ersten Stelle ist er angekommen, fünf Minuten mit dem Fahrrad von zu Hause.
Das war die erste Begegnung mit dem Arbeitsamt. Er machte seine Ausbildung und dann ein Jahr Zivi. Dann wollte er noch eine zweite Ausbildung machen und bewarb sich, ohne Arbeitsamt, bei einigen Firmen. Gleich an Tag zwei rief eine Firma an, sie könnten ihm keinen Ausbildungsplatz bieten, aber eine Vollzeitarbeitsstelle. Das wollte er eigentlich nicht, aber bei der Arbeitsplatzsituation willigte er ein.
Das war die Zeit, als gerade rauskam, dass man sich drei Monate vor Ende eines Arbeitsverhältnisses beim AA melden müsse. Nun war es so, dass die Firma nicht wusste, ob er am ersten oder am 15. odder erst am nächsten ersten beginnen kann, weil das Mutterwerk in Bonn ist und die liebe Bürokratie denen bei uns hier Fußangeln legte.
Also sagten wir, melde dich arbeitslos, bis du den Job sicher in der Tasche hast. Mein Gott, das war der größte Fehler. Erstens sollte er kein Geld bekommen, zweitens eine Sperre, weil er sich nicht ein viertel Jahr vorher gemeldet hat. Nichtwissen schützt bekanntlich vor Strafe nicht. So zog er den Antrag zurück, wohnt ja noch zu Hause und hat keine finanziellen Verpflichtungen. Da sagten die ihm doch tatsächlich, wenn er jemals arbeitslos werden würde, müsste er aus diesem Fall erstmal eine Sperre in Kauf nehmen und bekäme weniger Geld. Das ist jetzt über vier Jahre her. Möglicherweise hat sich in dieser Zeit ja wieder was geändert.
Ich war fassungslos und hoffe, dass er dieses Amt nie in Anspruch nehmen muss. Ich finde, egal wie die rechtliche Lage ist, da ist sehr viel Willkür dabei. Und mein Sohn ist immer noch in dieser Firma, seit zwei Jahren mit einem festen Vertrag. *freu*
Eine Bekannte wurde durch Abbau in der Firma arbeitslos. Sie hatte sich eine Eigentumswohnung gekauft und sollte nun ausziehen, und die vermieten und selbst in Miete gehen. Sie hat einen Rechtsanwalt genommen und bekam Recht. Dann kam einer, der musste nachschauen, ob sie ein Zimmer untervermieten könne. Was nicht geht, weil es eine Single-Wohnung ist. Es ist unglaublich, aber man kann sich gegen deren Willkür wirklich wehren.
Sorry, dass ich euch jetzt zugedichtet habe. Ich finde es immer spannend, Fälle aus dem "richtigen Leben" zu lesen.
Annett, ich würde die Chance zu Schulungen auch wahrnehmen. Es ist zwar hart, wenn man Familie und noch Job hat, aber wer weiß, für was du das mal brauchen kannst. Und wenn du es nicht brauchen kannst, hast du wenigstens deine grauen Zellen auf Vordermann gebracht. Man darf nie aus dem Lernen rauskommen. Sehe es positiv. Ich wünsche dir, dass alles für dich zur Zufriedenheit verläuft. |
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Kobären
Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 9100
Wohnort: Stadt mit den vier "O" in Sachsen
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| Verfasst am: Mi, 30.07.2008, 10:06 Titel: |
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Na, mal sehen, hab mir erstmal noch etwas Pause ausgebeten, vielleicht weiß ich ja dann schon mehr bzgl. meines Vertrages.
Wenn es eine fachliche Weiterbildung ist, dann werde ich sie auch, soweit möglich, besuchen. Sollte es aber sowas in der Art wie "Wie bewerbe ich mich richtig" sein, dann nicht, denn erstens will ich mich ja gar nicht bewerben und zweitens hab ich das schon durch. |
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