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Bastelfactory Die kleine Ideen-Fabrik
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: Mi, 23.04.2008, 9:52 Titel: Fühle mich von meinem Leben überfordert |
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guten morgen
ich benutze heute den kummerkasten, weil mir grade alles über den kopf wächst. mein mann und ich haben nicht viel geld, sodass wir uns keine kinder leisten können was für mich ein sehr großes problem ist. er leidet auch darunter aber geht eher mit vernunft an die sache ran. er war schon mal verheiratet und hat in der ehe viel mist erlebt. mist ist noch untertrieben. es ist eine sehr lange und sehr traurige geschichte. jedenfalls grübel ich immer viel. ich zerbreche mir über dinge den kopf, die ich nicht mehr ändern kann oder die auch gar nichts mit mir zu tun haben. immer wieder tauchen dinge aus seiner vergangenheit auf die uns das leben schwer machen. stress mit seiner ex-frau wegen des kindes, irgendwelche geldforderungen die schon ewig zurückliegen usw. ich wusste von seiner vergangenheit und seinem problematischen leben schon bevor wir zusammenkamen und er hat mir die wahl gelassen ob ich das eingehen will. ich war so verliebt und dachte, dass ich ja jetzt da wäre um ihn zu unterstützen. wir haben auch schon einiges zusammen erreicht wobei ich ihm geholfen habe. ich liebe ihn sehr doch manchmal habe ich das gefühl, dass mir die probleme zu viel werden. ich hatte nie wirkliche probleme in meinem leben. also für meine verhältnisse. das wirft er mir manchmal vor, dass ich zu behütet aufgewachsen bin. ich sehe das als glück an. oh mann! ich brauche eine arbeit, habe jetzt nur einen 400€-job. das geld reicht vorne und hinten nicht. ich wünsche mir so sehr ein kind. das tut teilweise richtig weh und ich weiß nicht wohin mit meinem schmerz. ich habe tage an denen ich halb zusammenbreche unter der last und weine, als ginge die welt unter. wir haben uns inzwischen auch voneinander entfernt, weil er nicht damit klarkommt, dass ich so viel zu hause bin und deshalb so viel von ihm forder. ich sei nicht ausgelastet. er hat ja recht. er will aber, dass ich da alleine rauskomme aus dem loch, dann will er wieder auf mich zukommen. nur kann ich nicht aus diesem loch, wenn er mir nicht seine hand gibt. die gibt er mir aber nicht, weil ich es alleine schaffen soll und so rutsche ich immer tiefer. das ist ein teufelskreis. ich komme nicht mehr raus. was soll ich tun?
Ronja |
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Anja1970
Gast
Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 22588
Wohnort: Alsdorf
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| Verfasst am: Mi, 23.04.2008, 9:56 Titel: |
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hallo Ronja,
wenn du alleine nicht aus dem Loch rauskommst und du auch keine Hilfestellung von deinem Partner erhältst ( was ich nebenbei nicht sehr toll finde und das ist noch harmlos ausgedrückt ) dann such dir professionelle Hilfe.... anders wirst du es, was ich aus den Worten rauslese, nicht schaffen... und es nichts schlimmes dabei sich in Profihände zu begeben...
was ich von deinem Partner halte, behalte ich lieber für mich... denn eine Partnerschaft ist auch in solchen fällen füreinander da - was bei euch beiden nicht der fall ist...
Hast du denn hilfe vielleicht von deiner Familie - Eltern oder so ???? |
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: Mi, 23.04.2008, 10:05 Titel: |
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hallo Anja
danke für deine antwort. ich denke er hilft mir da nicht mehr, weil er mir vielleicht was beibringen will. er will mir zeigen wie das leben ist. ihm wurde auch nie geholfen. andererseits weiß er wie schlimm es ist wenn keiner hilft und müsste deshalb erst recht helfen. er meint ich sehe nicht wie er mir immer hilft jeden tag. schon weil er mir jetzt 8 monate gelassen hat eine volle stelle zu finden. und weil er für unsere miete usw arbeiten geht. es gab großen streit. ich weiß jetzt, dass nur ICH was ändern kann. also werde ich den nächst besten job annehmen. hauptsache geld.
ich könnte mich an meine familie wenden, doch ich will nicht, dass sie sich sorgen machen. machen die sich eh schon genug, weil ich nur diesen mini-job habe. ich mag es nicht wenn man sich sorgen um mich macht.
nur wenn ich mich an einen psychologen wende dauert es eine ewigkeit bis ich einen termin bekommen kann. und ich habe jetzt die probleme. in einem halben jahr oder so bringt mir das auch nichts mehr. |
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Goldimaus
Gast
Anmeldungsdatum: 08.01.2006
Beiträge: 7999
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: Mi, 23.04.2008, 11:16 Titel: |
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Hallo Ronja,
deine Geschichte hört sich ja wirklich traurig an und als Außenstehender ist es immer schwierig, da jemanden weiter zu helfen. Ich persönlich denke, es ist keine böse Absicht von deinem Mann, wahrscheinlich ist er selber völlig mit der ganzen Situation überfordert. Wir Frauen zeigen das eher emotional.
Ronja, ich an deiner Stelle würde mir erst einmal gründlich überlegen, was du selber für dich erreichen willst. An erster Stelle steht da dein Wunsch nach einem Job. Es ist nicht leicht, besonders, wenn man keine Motivation hat. Aber gerade dann muss man konsequent sein, guck ins Internet, in die Zeitung oder geh zum Arbeitsamt. Durch den Job lernt man oft andere Leute kennen, die dich wieder auffangen, dich motivieren.
Ich weiß nun nicht, wie alt du bist, aber ich kann dir sagen, dass viele Frauen bei dem Wunsch nach einem Kind mehr auf den Verstand vertrauen. Der Wunsch nach einem Kind sollte dann immer von beiden Partnern ausgehen und dann schafft man das auch !!! Ggf. muss das Amt zahlen und man kann dem Kind nicht alles bieten, aber wenn es mit Liebe und Wärme aufwächst, hat es auch eine glückliche Kindheit.
Ich bin mir sicher, du schaffst das, denn du hast den ersten Schritt schon gemacht, hast deinem Herzen Luft gemacht und weißt eigentlich auch ansatzweise, was du willst. Du musst auch auf dich selbst vertrauen, auf deine Stärken und Fähigkeiten. Frag deinen Mann doch einfach mal, ob er dir bei der Bewerbung hilft, wenn er dich liebt, dann tut er das, er hat ja schließlich auch etwas davon. Wenn er sich wirklich von dir abwendet, dann finde ich das sehr schade, denn schließlich hast du ihm in seiner schweren Zeit auch beigestanden und in einer Ehe macht man das so !!!
Ronja, glaub mir, ich weiß wie du dich fühlst, aber es gibt immer einen Weg. Der mag sicher nicht einfach sein, aber man muss ihn gehen um am Ende sich selbst zu finden. |
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elma-b
Gast
Anmeldungsdatum: 04.05.2006
Beiträge: 2924
Wohnort: taunusstein
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| Verfasst am: Mi, 23.04.2008, 14:52 Titel: |
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erstmal hast Du schon ewinen guten Schritt getan das Du Deinen Kummer rauslässt!
Aber wenn Dir Dein Partner nicht helfen kann + will----- rede mit dem Arzt wegen richtiger Hilfe- oder rede mit jemanden von der Telefonseelsorge! Da sind Menschen dir Dir auch helfen oder raten!
Deinen Kinder wunsch kann ich verstehen- aber ihr müsst es beide wollen!
Und versteiff Dich nicht zu sehr darauf------- meist klappt es dann eh nicht und auch mit wenig Geld kann ein Kind glücklich aufwachsen- wenn es lLiebe der Eltern hat!
Such Dir eine Arbeit- nicht weil Dein Mann das will- Du sollst arbeiten und es muss Dir auch Spass dann machen
Rede mit Deinem Mann nochmal---- er hat kein Recht Dir vorzuwerfen wie behütet Du bist! Wenn er Pech im Leben hatte darf er nciht voraussetzen das es anderen auch so gehen muss!
Und an einer schlechten Ehe sind meist beide Schuld- scheinbar gehört Dein Mann zu den Menschen die von anderen alles fordern und selber wenig einbringen in eine gute Partnerschaft
Wenn man sich wirklich gern hat- redet man über Probleme und versucht gemeinsam einen Weg zu finden! Dein Mann aber lässt Dich meiner Meinung nach mit einigen Dingen allein und schiebt Dir dann auch noch den schwarzen Peter zu
Kopf hoch- werde Dir genau darüber im Klaren WAS Du von ihm erwartest- von Eurer Ehe und such Dir eine Arbeit die Dich ausfüllt- aber nicht weil der Göttergatte es will- DU musst es wollen
Viel Glück |
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: Mi, 23.04.2008, 15:17 Titel: |
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Hallo liebe Ronja,
zuerst einmal möchte ich Dir ganz viel Kraft wünschen. Kraft dafür, für DICH eine Entscheidung zu treffen, darüber, wie es für DICH weitergehen soll.
Das hört sich jetzt sehr egoistisch an, aber so ist es wirklich nicht gemeint. Aus Deinen Erzählungen geht hervor, dass Dein Mann sich von Dir gerne helfen lässt, sobald aber Du nicht mehr kannst, lässt er Dich im Stich. Das hat absolut gar nichts mit LIEBE zu tun! Und er sollte Dir Deine behütete Kindheit auch nicht vorwerfen, sondern daraus vielleicht auch etwas für sich lernen. Du schreibst, dass er Dir damit etwas lernen will, aber liebe Ronja, er ist Dein MANN und nicht Dein Vater! Ich bin mit meinem Freund nun auch schon eine ganze Weile zusammen, und auch wir haben eine sehr ähnliche Konstellation, nur, dass mein Schatz arg behütet aufgewachsen ist. Zwar haben wir uns durch finanzielle Dinge inzwischen durchgekämpft, die er mitbrachte, aber das geht nur zusammen!
Klar wird es für Deinen Mann auch nicht einfach sein, ABER: Er hat Dich in diese Situation gebracht!!! Er MUSS Dir zur Seite stehen, sonst liebt er Dich nicht wirklich. Willst Du so Dein ganzes restliches Leben verbringen? Du kämpfst und er lässt Dich im Regen stehen? Das ist absolut keine Basis für eine Ehe meines Erachtens. Ich kann Anja wirklich nur zustimmen. Goldimaus kann ich nicht wirklich verstehen, so leid es mir tut. Klar brauchen Kinder in erster Linie ganz viel Liebe. Aber diese Liebe wird sie nicht weit bringen, wenn sie in der Schule gehänselt werden, oder sich Beschimpfungen als " Assikinder" anhören müssen. Der Ausdruck stammt nicht von mir, um Gottes Willen, sowas würd ich nie sagen! NEIN, der stammt von drei Mädels, die hier tagtäglich vor unsrem Haus eine Mitschülerin belagern und ärgern. Wie gesagt, TAGTÄGLICH!!!! Wenn jeder so mit dem Amt denken würde, wie Goldimaus, neee.... Is nicht böse gemeint, aber WAS genau bringt man nem Kind damit bei? Dass es ok ist, Kinder in die Welt zusetzen und zum Amt zu gehen? Dass es ok ist, sich anstellen zu müssen und sich ( so passiert es viel auf Ämtern!!!) erniedrigen zu lassen, nur um etwas zu bekommen? Dass es ok ist, sich sorglos einfach treiben zu lassen, nur um den eignen Wunsch nach nem Kind erfüllt zu bekommen, egal, ob hinterher genug da ist, um es sicher und ohne Sorgen aufwachsen zu lassen? Nee liebe Goldimaus (sorry, ist nicht persönlich gemeint), das kann nicht wirklich Dein Rat sein!
Klar ist das Wichtigste Liebe für ein Kind, aber auch Kinder bekommen sehr schnell mit, dass es Gründe gibt, sich Sorgen zu machen. Und Kinder merken Ihren Eltern sehr schnell und sehr zeitig an, dass sie Sorgen haben. Wie sollen die Beiden denn mit einem Kind klarkommen, wenn sie solche Schwierigkeiten nicht mal gemeinsam lösen können und durchstehen können? Ist das dann wirklich verantwortungsvoll? Wenn ich mich für ein Kind entscheide (solange ich die Möglichkeit dazu habe!), dann sollte man sich auch seiner Verantwortung bewusst sein. Und dieses Verantwortungsgefühl finde ich sehr bewundernswert bei Dir liebe Ronja!!!
Aber ich an Deiner Stelle, würde mir wirklich überlegen, ob ich einen Mann an meiner Seite haben will, der mir eine Stütze ist, und auf den ich mich immer verlassen kann. Denn sowas ist LIEBE! Aber nichts davon finde ich in Deinen Worten über Deinen Mann wieder liebe Ronja. Du hast die Chance glücklich zu werden, indem Du entweder ihm die Leviten liest, oder Dich ernsthaft mit einer Trennung auseinandersetzt. Aber Du kannst doch nicht ein Leben lang auf alles verzichten für Dinge, an denen Du noch nicht mal ansatzweise beteiligt warst und die durch jemanden entstanden sind, der sich nen feuchten Dreck darum schehrt, wie Du darunter leidest, der aber sofort zur Stelle ist, wenns drum geht, seinen Mist durch Dich beseitigen zu lassen. Was soll das? Bitte sei mir nicht böse Liebes, aber ich glaube, es ist besser manche Dinge einfach auch wirklich auszusprechen und auch anzusprechen. Auch, wenn sie sehr hart klingen und sind. Viel Glück! |
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: Mi, 23.04.2008, 15:21 Titel: |
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Huch, ich hab grad noch etwas vergessen. Also grundsätzlich stimme ich absolut zu, wenn man sagt, dass Kinder auch mit wenig Geld aufwachsen können. Aber ist es nicht leichter, wenn Kinder unbeschwert aufwachsen können? Wenn sie nicht dauernd die Sorgenfalten auf der Stirn Ihrer Eltern sehen müssen? Ist es nicht auch viel schöner und besser, einem Kind den Umgang mit wenig Geld zu lernen und zu zeigen, obwohl genug da ist, dass man sich sicher fühlen kann? Nur weil Geld da ist, heisst das ja nicht, dass man alle Wünsche bedenkenlos erfüllen muss, oder sie zu kleinen Prolls erzieht. Man sollte Kiddies den richtigen Umgang mit Geld einfach beibringen, auch wenn genug da ist.
So, nu habsch alles gesagt, was ich dazu denke. War mir nur wichtig, dass hier kein falsches Bild entsteht, denn meine beste Freundin ist auch aus ner Großfamilie und sieht es auch so. :-) |
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nachteule
Gast
Anmeldungsdatum: 24.03.2007
Beiträge: 2111
Wohnort: Hamburg
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| Verfasst am: Mi, 23.04.2008, 16:37 Titel: |
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Liebe Ronja,
durch das Tal der Tränen musst du allein durch, allerdings braucht es Hilfe und Anregung von außen. Vielleicht meint dein Mann es ja so. Ich finde es schwierig eine Ehe von außen zu beurteilen, da ich die Hintergründe nicht wirklich kenne. Ich will damit nicht sagen, dass du hier nicht die Wahrheit sagst, aber es ist nun mal nur deine Seite. Du empfindest es so wie du es schreibst und das ist auch in Ordnung. Es ist nicht in Ordnung, dass dein Mann dich "hängen"lässt und dir seine Hilfe verweigert. Vielleicht brauchst du professionelle Hilfe, die dich in die für dich richtige Richtung "stupst". Zumindest hast du so die Chance für dich dein Leben und deine Prioritäten zu ordnen. Deinen Kinderwunsch kann ich gut verstehen, auch für mich war es wichtig ein Kind zu haben. Leider gibt es Umstände, die es besser erscheinen lassen den Kinderwunsch zurückzustellen. Meine Vorschreiberinnen haben schon recht ein Kind braucht ein stabiles und liebevolles Umfeld. Aber wenn du mit deinem Leben und mit deiner Ehe Probleme hast, ist es nicht sinnvoll ein Kind zu bekommen. Ich glaube einfach, dass ein Baby kein Allheilmittel für Probleme im Leben und der Partnerschaft ist. Wenn es dir nicht gut geht, geht es auch deinem Kind nicht gut. Momentan brauchst du deine ganze Kraft um durch das Tal der Tränen zu durchqueren, als dass da noch die Kraft ist, dich um Die Bedürfnisse eines Säuglings zu kümmern. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung. Allerdings war meine Tochter schon 9 J. alt. Heute geht es uns beiden gut. Ich wünsche dir alles gute für dich und viel Kraft. |
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: Do, 24.04.2008, 8:35 Titel: |
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och, ihr seid so lieb. danke.
was ich selber will: mehr geld zur verfügung haben und wenn es uns dann finanziell besser geht ein kind. ich habe jetzt fast ein jahr versucht in meinem beruf (erzieherin) einen vollziet-job zu finden, habe allerdings nur einen als 400-€-kraft gefunden. aber immerhin in meinem beruf. das war mir so wichtig damit ich was für den lebenslauf habe. natürlich hätte ich schon eher irgendwo jobben können aber wofür habe ich denn 4 jahre lang die ausbildung gemacht? das versteht mein mann nur bedingt. er ist ungelernt. ist es denn so falsch wählerisch zu sein wenn man eine ausbildung hat? naja ich habe montag einen termin bei einer zeitarbeitsfirma und werde dann nehmen was ich kriegen kann. und dann werde ich ja sehen ob sich mein mann wieder auf mich zubewegt. sonst weiß ich nicht mehr weiter. |
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nachteule
Gast
Anmeldungsdatum: 24.03.2007
Beiträge: 2111
Wohnort: Hamburg
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| Verfasst am: Do, 24.04.2008, 10:19 Titel: |
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Hallo Ronja,
wende dich doch mal an die caritas, die haben psychologische Beratungsstellen für Frauen. Dort hilft man dir sicher weiter. Ob du unbedingt in deinem erlernten Beruf weiterarbeiten willst kannst nur du entscheiden. Vielleicht findest du als Quereinsteiger etwas anderes, was dir genauso viel Spaß macht. In der heutigen Zeit ist es nicht mehr zwingend sein ganzes Berufsleben in seinem erlernten Beruf zu verbringen. Viel Glück bei der Jobsuche. |
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trippel
Gast
Anmeldungsdatum: 08.09.2007
Beiträge: 541
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| Verfasst am: Do, 24.04.2008, 12:10 Titel: |
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Hallo Ronja,
ich finde es keinesfalls falsch wählerisch in der Jobsuche zu sein. Immerhin hast Du einen Beruf erlernt und der macht dir sicherlich auch viel Freude. Und das gibt auch halt. Wenn du einen job annimmst an dem Du keinen Spaß hast ist dir auch nicht geholfen. Das zieht dich nur noch weiter runter. Kannst du denn nicht als Tagesmutter anfangen?
Astrid |
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Ollie
Gast
Anmeldungsdatum: 05.04.2008
Beiträge: 568
Wohnort: Ennepetal
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| Verfasst am: Do, 24.04.2008, 12:22 Titel: |
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Kummer ist nie gut....aber rauslassen machts schon mal besser....
Wenn du Erzieherin bist - wieso versuchst du nicht irgendwie Geld mit Tageskindern zu verdienen - ich kenne leider die Möglichkeiten nicht - aber damit hättest Du zumindest schon mal Kinder um dich herum.
Ich weiß nicht ob ich dir zu Deinem Mann was raten soll oder nicht - für mich klingt das ziemlich egoistisch von ihm - und ich würde ihn das auch spüren lassen.
Wenn man in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt, dann teilt man alles !!!
Wenn er das nicht will, dann ist er kein Kandidat für ne Heirat
Ich drücke Dir auf jeden Fall alle Daumen die ich habe, damit Du nen Vollzeitjob bekommst
LG
Olli |
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: Do, 08.05.2008, 19:29 Titel: |
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| ich nochmal... es hört nicht auf! vorgestern haben wir erfahren, dass mein mann ab juni arbeitslos sein wird. tja und ich war gestern auf dem weg zur werkstatt um mein motorrad reparieren zu lassen, weil es nicht durch den tüv kam und falle promt an der tankstelle mit der maschine um. die kupplung ist abgebrochen und die schaltung verbogen. ich habe so bitterlich geweint. es kommt doch immer alles zusammen. das motorrad ist für mich die einzige möglichkeit eine arbeit außerhalb unseres wohnorts anzunehmen. also muss ich es reparieren lassen! wie sollen wir das noch machen? und wenn wir beide diesen monat keine arbeit in vollzeit finden weiß ich nicht wovon wir noch leben sollen. |
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: Sa, 10.05.2008, 9:06 Titel: |
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| Wieso ist die Kündigungsfrist Deines Mannes so kurz Ronja? Steht ihm evtl. eine Entschädigung zu? Wegen dem Motorrad, würde ich mal auf nem Schrottplatz nach Ersatzteilen fragen. Meist kommt das günstiger in der Werkstatt dann. Spätestens jetzt würde ich auch aufhören im Job allzu wählerisch zu sein, denn es geht ja ums Überleben. Klar arbeitet man lieber im erlernten Beruf, aber andre Jobs nur deswegen nicht zu nehmen, weil man das nicht erlernt hat, finde ich in der heutigen Zeit ziemlich naiv und blauäugig. Und falls es nicht mit dem Vollzeitjob klappt, versuchs doch einfach mit mehreren kleinen. Hab ich auch lange Zeit gemacht und klappt zumeist sehr gut. ( Notfalls frag doch mal bei Putzfirmen nach, die suchen meistens Leute in VZ) Viel Glück! |
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: Sa, 10.05.2008, 10:57 Titel: |
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dass ich in meinem beruf nix finde habe ich inzwischen akzeptiert. trotzdem liegen die jobs hier nicht auf der straße. habe mich bei zig zeitarbeitsfirmen gemeldet die mich alle nur mitleidig angeguckt haben, weil sie nicht im sozialen bereich vermitteln. habe betont dass ich alles machen würde. hauptsache geld. einer hat mir direkt abgeraten weil bei meiner steuerklasse 500€ bleiben würden. für 100€ mehr viermal so viele stunden machen? ich weiß nicht. das hilft mir auch nicht weiter.
mein mann hatte übrigens einen zeitvertrag der auslief. er hat aber fest damit gerechnet dass er verlängert wird sich aber trotzdem schon nach altenativen umgesehen. vielleicht klappt ja was davon. |
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