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Bastelfactory Die kleine Ideen-Fabrik
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Krikro
Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 727
Wohnort: Saarland
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| Verfasst am: Fr, 09.11.2007, 20:27 Titel: positive/ negative Erfahrung mit der Vojtatherapie? |
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Hallo miteinander,
Ich hätte gerne von euch gewusst, wer Erfahrung mit der Vojtatherapie hat, sowohl als Elternteil, Therapeut oder auch als Patient.
Mein 20- Monate alter Enkel läuft mit nach innen gestellten Füßen. Nach erfolgloser Ostheopiebehandlung erhält er seit zwei Wochen Krankengymnastik ,laut Aussage der KG –in würde nur Vojta helfen, da er schon verhältnismässig alt sei. Wir, das heißt meine Tochter und ich(der Junge wird tagsüber von mir betreut)haben uns darauf eingelassen. Zwar sind schon kleine Erfolge erkennbar, aber ich empfinde die Behandlung als ziemlich brutal. Auch hat der Junge sich verändert. Er klammert den ganzen Tag, brüllt, wenn ich den Raum verlasse und reagiert agressiv (er beißt und schlägt ). Diese Verhaltensweise zeigt er nur bei mir und seiner Mutter, also bei den Personen, die die Übungen mit ihm machen. Meine Tochter hat zudem noch das Problem, dass er nur in ihrem Arm schlafen will, ansonsten schreit er wie am Spiess. Sie bekommt dadurch natürlich selbst zu wenig Schlaf. Ich frage mich, ob der Schaden, den der Kleine evt. durch die Behandlung erleidet, nicht größer ist als der Nutzen und ob es nicht eine andere Möglichkeit der Behandlung gibt. Natürlich ist es auch möglich, dass seine Verhaltensänderung einen anderen Grund hat. Deshalb meine Bitte an euch: wer hat Erfahrung damit und kann uns helfen.
Danke |
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moni
Anmeldungsdatum: 25.09.2006
Beiträge: 922
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| Verfasst am: Fr, 09.11.2007, 22:55 Titel: |
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Hallo Erika,
ich habe davon noch nichts gehört und auch keinerlei Erfahrungen.
Wollte aber mal wissen um was es sich da handelt und habe gegoogelt.
Das hier habe ich gefunden. Vielleicht ist das auch für euch interessant.
http://www.rehakids.de/phpBB2/ftopic118.html
Liebe Grüße
Moni |
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sonnenschein
Anmeldungsdatum: 29.09.2007
Beiträge: 109
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| Verfasst am: Sa, 10.11.2007, 11:56 Titel: |
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Hallo!!!
Also ich bin selbst eine Physiotherapeutin. Mache selber kein Vojta, aber mein Chef. Ich habe schon öffter zugeschaut. War aber nichts brutales dran. Die meisten Kinder sind am Anfang ängstlich....werden aber mit der Zeit nicht mehr so ängstlich, weil die erkennen, dass es nicht wehtut. Da muss natürlich auch der Therapeut richtig gut sein. Man darf eben die Behandlung, vor allen gleich am Anfang nicht voll durchziehen(wenn die Kinder weinen...), sondern zwischendurch auch mal spielen, das Kind eben ablenken....Damit es Vertrauen gewinnt. Aber die Behandlung darf wirklich nicht brutal sein. Wer geht mit ihm zur Behandlung? Du? Gehst du auch mit ins Behandlungszimmer rein?
Ich hoffe ich konnte dir helfen. |
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Krikro
Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 727
Wohnort: Saarland
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| Verfasst am: Sa, 10.11.2007, 15:29 Titel: |
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@ moni danke für den Link
Ich habe selbst schon gegogelt und leider viele negatives zu lesen bekommen
@sonnenschein Wir gehen zweimal die Woche mit ihm zur Therapeutin. Montags gehe ich mit ins Übungszimmer und Freitags meine Tochter( da hat sie frei)
Die Übungen zu Hause (3x täglich) haben wir uns aufgeteilt. morgens ( es sei denn die Zeit ist zu knapp) und abends, sowie am Wochenende übernimmt seine Mutter , den Rest ich. Wie gesagt der Junge hat sich uns beiden gegenüber stark verändert. Wenn er ins Übungszimmer kommt schreit er schon, die Therapeutin ist der Meinung, dass er trotzt, weil er nicht festgehalten will und seinen Kopf durchsetzen will. Ich kann diese Meinung nicht teilen, denn er versucht schon länger seinen Willen durch zu setzen und zeigte trotzdem nicht dieses anhängliche und zugleich agressive Verhalten.
Leider habe ich auf verschiedenen Zeiten im Netz sehr viel Negatives gelesen, eine gute Bekannte deren Sohn schon als Sügling behandelt wurde zeigte autische Züge, sie brach ab.
Kannst du uns als Physiotherapeutin nicht eine andere Möglichkeit aufzeigen, die ebenfalls zum Erfolg führt, auch wenn es länger dauert?
Danke euch |
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sonnenschein
Anmeldungsdatum: 29.09.2007
Beiträge: 109
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| Verfasst am: Sa, 10.11.2007, 19:12 Titel: |
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| Du hast PN. |
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Krikro
Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 727
Wohnort: Saarland
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| Verfasst am: Sa, 10.11.2007, 19:49 Titel: |
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@ sonnenschein
ich habe leider nichts erhalten |
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sonnenschein
Anmeldungsdatum: 29.09.2007
Beiträge: 109
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| Verfasst am: So, 11.11.2007, 14:36 Titel: |
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| Jetzt müsstest du auf jeden Fall was erhalten haben. |
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: Sa, 17.11.2007, 4:20 Titel: |
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Viele Eltern sind durch vorhergehende Therapien, die vielleicht versagt haben, oder nicht sofort angeschlagen haben, so verzweifelt, und geben nach ein paar Malen auf. Aber diese Therapie ist langwierig und als "gesunder" Mensch baut man auch nicht so schnell Bindungen und Vertrauen zu jemandem auf. WiSie wird sich auf jeden fall für Euch auszahlen und Deinem Kind auch recht bald viel Freude bereiten :-)
Nur Mut! |
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: Sa, 17.11.2007, 4:22 Titel: |
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| Aber Deinen letzten Satz mit der anderen Therapie, die länger dauert, kann ich nicht nachvollziehen. Sorry, aber wieso dem Kind länger unangenehmes bereiten, wenn es so auch geht? Im Netz stehen immer negative und schlechte Seiten deutlich sichtbarer, als die Guten. Das ist Mache. :-) Ich würde Euch wirklich empfehlen durchzuhalten, denn es wird ihm dauerhaft helfen! |
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Krikro
Gast
Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 727
Wohnort: Saarland
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| Verfasst am: Sa, 17.11.2007, 17:51 Titel: |
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Hallo Kaya, ich glaube du hast mich falsch verstanden, es geht hier nicht um eine Therapie auf dem Pferd, sondern um die diese: Kopie einer Internetseite)
Dieses komplexe Diagnostik- und Behandlungsprinzip wurde von dem neurologen Prof. Dr. med. V. Vojta entwickelt. Das System beruht auf empirischen Erkenntnissen mit der sog. Reflexbewegung. Durch das Einnehmen bestimmter Ausgangslagen und die Ausübung von Druck in bestimmten Zonen am Körper kann man auf reflektorischem Wege in die Haltungs- und Bewegungssteuerung des Gehirns einwirken.
Massgebend sind die Dinge die ich kursiv gemacht habe und dagegen wehrt sich mein Enkel vehement.
Der Kleine zeigte bereits auffällige Verhaltensstörungen (ich weiß wovon ich rede, ich habe lange in der sonderpädagogischen Kinder- und Jugendpflege gearbeitet)
Ich habe mittlerweile im Internet recherchiert und mit Betroffenen geredet, sowohl Eltern als auch Patienten. Das überwiegende Ergebnis: die körperlichen Fortschritte sind einmalig, aber in vielen, nicht in allen Fällen bleibt die Seele auf der Strecke.
Wir hatten inzwischen ein langes Gespräch mit der Therapeutin und haben diese Therapie abgebrochen und versuchen es auf andere Art und Weise. Der Erfolg gibt uns recht: Florian ist fast wieder der "Alte" und die Maßnahme greift auch, wenn auch langsamer und der Kleine macht mit statt sich zu wehren und zu brüllen. Seine Mutter wurde vor 30 Jahren so ähnlich behandelt und es hat auch funktioniert.
Ich danke dir für deine gut gemeinten Ratschläge, aber wie gesagt du hast da etwas verwechselt. Ich glaube auch nicht, dass unser Zwerg bei einem Pferd Theater gemacht hätte, er liebt Tiere und hat bisher noch keine Angst diebezüglich gezeigt. Er kennt zwar Pferde nur aus dem Bilderbuch, dafür hat er schon Bekanntschaft mit Kühen gemacht, die ja auch nicht gerade klein sind, von dem anderen "Viehzeug" mal abgesehen, wir wohnen auf dem Land
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag |
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