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Bastelfactory Die kleine Ideen-Fabrik
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Krikro
Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 753
Wohnort: Saarland
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| Verfasst am: Sa, 06.10.2007, 20:22 Titel: Hilfe, meine Rosen sind krank |
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Hallo, meine Rosen sind voller Flecken( siehe Bild). Es fing mit meinen Kletterrosen im letzten Jahr an und hat sich weiter verbreitet, so dass jetzt sämtliche Rosen betroffen sind. Ich habe im letzten Jahr die befallenen Zweige rigoros abgeschnitten, tat mir in der Seele leid.
Die neuen Triebe im Frühjahr waren frei, im Sommer war es wieder im Vorjahr und jetzt sind wie gesagt alle Sträucher befallen.
Was kann ich machen um sie zu retten, wenn möglich ohne die chemische Keule zu benutzen. Schon im voraus danke für eure Ratschläge
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: Sa, 06.10.2007, 20:39 Titel: |
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| Wenn ich mich nicht allzusehr täushe ist das Rosenrost und dagegen dürfte ein Kupfer-Präparat helfen. Am besten fragst du mal im Fachhandel nach. :-D |
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Paradise
Gast
Anmeldungsdatum: 14.01.2006
Beiträge: 2223
Wohnort: bei Freiburg
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| Verfasst am: Sa, 06.10.2007, 21:23 Titel: |
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| Ich tippe eher auf Sternrußtau. Frage mal Mr. Google, der kann dir sicher Antwort geben. |
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Wolly-well
Gast
Anmeldungsdatum: 19.12.2005
Beiträge: 3940
Wohnort: Moringen
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| Verfasst am: Sa, 06.10.2007, 21:48 Titel: |
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hallo Krikro
habe mal geschaut
Sternrußtau
Bekämpfung
Bei anfälligen Sorten wird man auf regelmäßige Behandlungen mit Pflanzenschutzmitteln nicht verzichten können.
Ab Mai sind die Pflanzen auf beginnenden Befall zu kontrollieren.
Sobald die ersten Flecken gefunden werden, können die Pflanzen mit folgenden Präparaten gespritzt werden:
Pilzfrei Ectivo
Rosen-Pilzfrei Saprol
Fungisan Rosen-Pilzfrei, Boccacio Rosen Pilz-Frei, Ortiva Universal Pilz- frei.
Anfangs ist wöchentlich zu behandeln.
Später kann der Abstand zwischen den Spritzungen 10 bis 14 Tage betragen.
Der regelmäßige und vorbeugende Einsatz der
Pflanzenstärkungsmittel Neudovital, Lentus Pilz-Vorsorge oder Pilzspritzmittel Saprol S
wirkt befallsmindernd.
Bei Neuanpflanzungen von Rosen sollten Sorten mit hoher Widerstandsfähigkeit gegen Rosenkrankheiten gewählt werden.
Schadbild und Schaderreger
Auf der Blattoberseite bilden sich anfangs kleine, später größer werdende, schwarzbraune Flecken mit unregelmäßig
begrenztem Rand. Die Blätter vergilben schnell
und fallen ab, so dass bei stärkerem Befall
die Rosen oftmals schon im Hochsommer entblättert sind.
Der Sternrußtau ist ein verbreiteter Schadpilz, der nur Rosen befällt.
Vor allem bei feuchter Witterung kann es zu einer schnellen Ausbreitung der Krankheit kommen.
Pilzerkrankungen im Herbst
Die Feuchtigkeit unterstützt im Herbst das Aufkommen von Pilzkrankheiten an Rosen. Vor allem, wenn die Nässe nicht abtrocknen kann, stellen sich Pilze, wie zum Beispiel der Sternrußtau ein. Der Sternrußtau, auch Schwarzfleckenkrankheit genannt, lässt sich an den strahlenförmigen Flecken und dem Vergilben der Blätter erkennen. Sollten Sie dies an Ihren Pflanzen bemerken, schneiden Sie befallenen Stellen radikal ab und betreiben Sie akribische Pflanzenhygiene. Bearbeiten Sie den Jungaustrieb anschließend mit einem Pilzmittel.
Der einzige Pilz, der sich auch bei Trockenheit vermehrt, ist der Mehltau. Bei einem Befall hilft nur ein sorgfältiger Rückschnitt. Der Jungaustrieb sollte mit einem Fungizid behandelt werden.
Um Schädlings- und Pilzbefall vorzubeugen, sollten Sie ihre Rosen unter besten Bedingungen kultivieren. Achten Sie auf den richtigen Standort (Sonne, Boden) und düngen Sie ausreichend. Niemöl, Teebaumöl oder Brennnesseljauche können helfen, die Rosen zusätzlich zu stärken. Besprühen Sie dazu ab und an ihre Rosen mit den Spritzmitteln.
Rosenrost (Phragmidium mucronatum)
Schadbild: Ausprägung von anfangs ockerbraunen, im weiteren Verlauf kastanienbraunen, im Herbst schwarzen so genannten Pilzsporenlagern auf der Blattunterseite, auf der Oberseite gelblich-rötliche Flecken. Dadurch Schwächung der Pflanze, bei starker Infektion auch Blattfall, verminderte Frosthärte und reduzierter Blütenansatz. Ein Befall mehrere Jahre hintereinander kann sogar zum Absterben der Rose führen.
Biologie: Anders als viele Rostpilze ist der Rosenrost nicht wirtswechselnd. Günstige Bedingungen für sein Wachstum sind kühle, feuchte Standorte mit nasser Witterung, in denen der Wasserfilm auf der Pflanze nie ganz abtrocknet.
Vorbeugung/Bekämpfung: Ähnlich wie bei Echtem und Falschem Mehltau geeignete Standort- und Sortenwahl. Mit Rost befallene Triebe ausschneiden, auch Falllaub vollständig entfernen, damit Pilz nicht überwintern und im nächsten Frühjahr die Pflanzen sofort wieder infizieren kann. Keine Bodenbearbeitung im Herbst, da dadurch die Pilzsporen bessere Überwinterungschancen hätten.
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Sternrußtau (Diplocarpon rosae, Synonym: Marssonina rosae)
Schadbild: Unregelmäßige, violettbraune bis schwarze Flecken, die am Rand - Namen gebend - sternförmig auslaufen. Die Blätter vergilben und fallen ab, wodurch die gesamte Pflanze geschwächt wird, folglich die Blütenbildung nachlässt und das Holz nur mangelhaft ausreift. Frühzeitig und heftig einsetzender Befall kann negative Auswirkungen auch noch auf das Folgejahr haben.
Biologie: Sternrußtau bevorzugt längere Feuchtigkeitsperioden mit mehreren aufeinander folgenden kühlen Nächten. Günstig für das Pilzwachstum sind außerdem kalte, schwere, undurchlässige Böden mit geringem Humusanteil.
Vorbeugung/Bekämpfung: Auch hier gilt wie bei den anderen Pilzerkrankungen: geeignete Sorten- und Standortwahl (neuere ADR-Rosen, keine feucht-kühlen Standorte). Durch ausreichenden Pflanzabstand und auslichtende Schnittmaßnahmen immer für genügend Durchlüftung und somit schnelles Abtrocknen der Rosen sorgen. Das ganze Jahr über befallene Blätter sammeln und vernichten. Keine N-Überdüngung.
das ist von verschiedenen seiten vieleicht hilft es dir etwas |
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JeaniePia
Gast
Anmeldungsdatum: 22.12.2005
Beiträge: 188
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: So, 07.10.2007, 0:34 Titel: |
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Hallo Krikro!
Wolly-well hat ganze Arbeit geleistet. Supi.
Ich würde vorschlagen mit Pflanzenschutzmitteln bis zum Frühjahr zu warten. Erst wenn sich wieder neuer Sternrußtau bildet mit Spritzbehandlungen beginnen, denn wenn das Wetter mitspielt und die Rosen beschnitten sind, kann es so schon ausreichen. Jetzt bringt eine Spritzung nichts. Die Blätter fallen jetzt sowieso und können entsorgt werden.
Wie auch schon beschrieben helfen Pflanzenstärkungsmittel (eine kräftige Pflanze ist widerstandsfähiger) und ein kräftiger Schnitt (jetzt etwas, im Frühjahr mehr) sind gut.
Willst Du mehr erfahren, frage mich ruhig. Bin bei uns in der Kolonie Gartenfachberaterin.
Liebe Grüße
Angelika |
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rödelbrösel
Gast
Anmeldungsdatum: 25.03.2007
Beiträge: 1309
Wohnort: St. Ingbert
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| Verfasst am: Di, 09.10.2007, 18:58 Titel: |
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Hallo Krikro,
das Meiste ist schon gesagt. Beim Spritzen bitte daran denken und den Boden rund um die befallenen Rosen auch zu spritzen.
Abgeschnittene Teile auf KEINEN Fall in den Kompost geben oder unter den Rosen liegenlassen! |
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Krikro
Gast
Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 753
Wohnort: Saarland
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| Verfasst am: Fr, 12.10.2007, 14:49 Titel: |
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Danke euch allen, ich hoffe, ich habe Erfolg und kann die Pflanzen retten.
Sie wurden noch zum Teil von meiner Mutter gesetzt vor über 40 Jahren und sind (waren) herrliche Sträucher mit Farben, die ich sonst noch nirgends gesehen haben |
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