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Anrufe von Mobiltelefonanbietern wegen Vertragsangleichung
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Autor Nachricht
Birga



Anmeldungsdatum: 10.12.2005
Beiträge: 600
Wohnort: mitten in Schleswig-Holstein

Verfasst am: Do, 19.04.2007, 12:35    Titel: Anrufe von Mobiltelefonanbietern wegen Vertragsangleichung  

Neulich rief mich mein Mobiltrelefonanbieter an und wollte meinen Vertrag angleichen.
Angeblich würde ich im Schnitt für 32 Euro im Monat telefonieren. Der neue Tarif würde jeden Menge Freiminuten und Freisms enthalten und nur noch ca. 26 Euro kosten.
Ich kane dann erstmal gegrübelt und mir dann meine Kontoauszüge rausgesucht (ärgerlicherweise wurden seit Monaten keine Rechnungen mehr auf dem Postweg geschickt) wo ich dann feststelle das ich die letzten Monate so zwischen 10 und 17 Euro lag. Mein Telefonpartner war dann doch sehr überrascht und wuste auch nicht wie die Summe die er genannt hatte zustande gekommen ist.
Naja ich habe meinen alten Tarif behalten, denn ich bezahl doch nicht mehr als vorher.

3 Tage später rief mich eine andere Mitarbeiterin von der selben Gesellschaft an und das gleiche Spiel ging von vorne los, nur das sie meinte ich hätte einen Schnitt von 27 Euro.
Naja ich habe ihr dann von dem vorrangegangenen Anruf erzählt und sie konnte das auch alle nicht verstehen.


Das soll für euch nur ein Hinweis sein, das ihr eure Rechnungen kontrollieren solltet, bevor ihr am Telefon einer solchen Vertragsangleichung zustimmt.

Das wären bei mir 10 bis 15 Euro im Monat teurer geworden...
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adrema



Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 8270
Wohnort: Nds.

Verfasst am: Do, 19.04.2007, 12:53    Titel: Re: Anrufe von Mobiltelefonanbietern wegen Vertragsangleichu  

Hallo Birga, Birga hat folgendes geschrieben: ...Neulich rief mich mein Mobiltrelefonanbieter an und wollte meinen Vertrag angleichen.
...Das soll für euch nur ein Hinweis sein, das ihr eure Rechnungen kontrollieren solltet, bevor ihr am Telefon einer solchen Vertragsangleichung zustimmt... Die gleichen Erfahrungen habe ich erst unlängst mit einem Mitarbeiter des bekanntestes deutschen "Festnetzunternehmens" gemacht.
Obwohl ich bereits den günstigsten Tarif zu meinem gewählten Paket haben, wollte er mir ein umfangreicheres Paket per Telefon "andrehen, in dem die Einzelkomponenten wesentlich teurer waren als ich sie jetzt habe.
Mit diesen Tatsachen konfrontiert, konnte ich förmlich "sehen", wie er am anderen Ende der Leitung "eine rote Birne" bekam und sich entschuldigte.

Das ist offenbar eine neue Masche, um an die Euros "schnellgläubiger" Leute zu kommen!
Vielen Dank für Deinen Hinweis!
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nachteule



Anmeldungsdatum: 24.03.2007
Beiträge: 2109
Wohnort: Hamburg

Verfasst am: Do, 19.04.2007, 14:27    Titel:  

Im ersten Moment ist man erst mal geplättet, was soviel gebe ich aus ? Aber im nächsten Moment weiß man doch , wieviel der Anschluß kostet. Ich hab seit 'ner ganzen Weile Prepaid-Karte für's Handy und Festpreis beim Telefon und Internet, da hab ich die Kontrolle. Über Preisänderungen beim Festnetz werde ich per Newsletter informiert.

LG Barbara
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pussycat



Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 1341
Wohnort: Mittelhessen

Verfasst am: Do, 19.04.2007, 14:37    Titel:  

Das sind Überrumpelungsversuche am Telefon, das ist eine ziemliche Frechheit.
Ich habe auch nur Prepaid fürs Handy. Was anderes kommt für mich auch nicht in Frage. Auch wenn ich mit meinem neuen Handy telefonieren kann, was ich mit dem anderen nicht konnte (zu leise).
Ansonsten bin ich immer noch bei den Telekomikern, weil ich da einen Sozialtarif habe, den ich nicht mal ausnutze.
Also, weiß ich genau, was ich jeden Monat zahlen muss.
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beedy



Anmeldungsdatum: 21.11.2005
Beiträge: 1668
Wohnort: Berlin

Verfasst am: Do, 19.04.2007, 20:14    Titel:  

Das Üble bei der Sache ist, es gibt ein Gerichtsurteil (ich habs auf die Schnelle nicht mehr gefunden) über solche Beitragsangleichungen per Telefon.

Es gab mehrere Fälle, bei dem am Telefon solche Beitragsangleichungen besprochen wurden, ein paar Tage später kam dann das Ganze auf dem Schriftweg mit dem Text, das diese Änderungen wirksam geworden sind, auch ohne dass der betreffende Kunde unterschrieben hatte.

Betroffene Kunden, die aber zwischenzeitlich bemerkt hatten, dass sie "übers Ohr gehauen" wurden, legten Einspruch ein vor Gericht, dass diese Vertragsänderung nicht wirksam sein, da sie keine Unterschrift geleistet hatten.

Der Richter entschied, dass diese Änderung wirksam sei, da die betroffenen Kunden das Gespräch am Telefon länger als 5 Minuten führten und damit argumentierten, dass ein solch langes Telefongespräch ja nicht negativ verlaufen sein konnte.

Der größte Hauer dabei aber ist, das manche der betroffenen Kunden sich gar nicht an die Punkte erinnern konnten, die in dem Schriftstück aufgeführt waren!!!

Es wurden den Kunden quasi Sachen verkauft auf einem Wege, auf dem sie sich nicht dagegen wehren konnten...

Man muß also nicht nur aufpassen, was man am Telefon bespricht, sondern auch WIE LANGE dieses Gespräch geht...


Gruß!

beedy
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pussycat



Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 1341
Wohnort: Mittelhessen

Verfasst am: Do, 19.04.2007, 20:52    Titel:  

Zitat: Der Richter entschied, dass diese Änderung wirksam sei, da die betroffenen Kunden das Gespräch am Telefon länger als 5 Minuten führten und damit argumentierten, dass ein solch langes Telefongespräch ja nicht negativ verlaufen sein konnte.

Das ist eine seltsame Rechtsauffassung, sind wir denn Freiwild?

Fazit: Sofort auflegen.
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