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Guter Freund gestorben
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Monilein



Anmeldungsdatum: 10.12.2005
Beiträge: 5444
Wohnort: Kohlscheid bei Aachen

Verfasst am: Mo, 23.10.2006, 18:56    Titel: Guter Freund gestorben  

Heute nacht ist ein guter Freund von mir gestorben. Ich wusste, dass er sterben wird (Krebs)aber es trifft einen dann doch.
Was überhaupt nicht so gut ist, dass meine Eltern, besonders mein Vater
darunter leiden.
Die Freundin des Verstorbenen wohnt im gleichen Haus wie meine Eltern und seine Eltern genau gegenüber. Dort hat auch er gewohnt.

Nun habe ich es heute von meinem Vater erfahren und er ist mir bald zusammengebrochen, so geweint hat er.
Bin mit unruhigem 'Gefühl dann nach Hause gefahren. Konnte noch nicht mal nach oben gehen um der Freundin mein Beileid auszusprechen,war selber fix und alle.

Was soll sie nun von mir denken? Sonst haben wir sehr viel miteinander geredet, auch über Berthold und dass es stérben wird,und nun gehe ich so einfach nach Hause.

Entschuldigt bitte, aber ich musste das nun mal los werden.
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Zwergenmama



Anmeldungsdatum: 11.12.2005
Beiträge: 13178
Wohnort: Berlin

Verfasst am: Mo, 23.10.2006, 19:01    Titel:  

Sie wird es verstehen, glaube mir, aber wenn du kannst ,in ein
paar Tagen vielleicht dann geh zu ihr und nehme sie einfach
in den Arm, das sagt mehr als viele Worte. :action:
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Diamantin



Anmeldungsdatum: 16.02.2006
Beiträge: 9601
Wohnort: Unterfranken

Verfasst am: Mo, 23.10.2006, 19:09    Titel:  

Sie wird jetzt nicht darüber nachdenken, ob Du da warst. Geh einfach das nächste Mal hin. :streicheln:
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Sammy1973



Anmeldungsdatum: 11.06.2006
Beiträge: 893
Wohnort: Neufahrn

Verfasst am: Mo, 23.10.2006, 19:19    Titel:  

Hallo Monilein,
ich kann dir nachfühlen wie du dich fühlst. Mir gings damals bei meinem Opa so. Ich hab mich allerdings geweigert hinzugehen weil da so viel los war nach seinem Tod, und ich es nicht verkraftet habe. Hatte damals ein unheimlich schlechtes Gewissen meiner Oma gegenüber. Aber ich war später immer für sie da. und zwar in zeiten wo die,, Trauergemeinde " und Freunde längst nicht mehr kamen. Sie sagte damals, es hätte ihr mehr geholfen, als all die zahlreichen Beileidsbekundungen. Vielleicht findest du ja einen Weg mit deinen Eltern gemeinsam zu trauern. Und so blöd wie sich das jetzt anhört. nur wenn ihr ihn vergeßt ist er wirklich gestorben.Er wird in eurer Erinnerung weiterleben.
Ich nehm dich jetzt mal virtuell tröstend in die Arme
Angie
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Birgit2210



Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 995
Wohnort: Ruhrgebiet

Verfasst am: Mo, 23.10.2006, 19:26    Titel:  

Hallo Moni,

sie wird sich bestimmt soweit als möglich freuen wenn Du ihr in den nächsten Tagen einen Besuch machst und evtl. erklärst warum Du nicht sofort zu ih kommen konntest - sie wird Dich betimmt verstehen

Sende Dir auf diesem Wege eine dicke und liebe Umarmung, jemanden zu verlieren dem man Nahe stand tut immer sehr weh, habe vor zwei Jahren meinen Vater verloren.........

Alles Liebe.....
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erdbeerhäschen



Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 1806
Wohnort: Niederbayern

Verfasst am: Mo, 23.10.2006, 19:40    Titel:  

ohje Moni..kann dich aber verstehen...man reagiert nunmal nicht "nach Plan" bei so einem Vorfall :streicheln:
wie Angie schon sagte und die anderen...nimm sie in den Arm, wenn sonst keiner mehr da ist...das hilft mehr als alles andere.
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Filzi



Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 1331
Wohnort: Gelsenkirchen

Verfasst am: Mo, 23.10.2006, 21:44    Titel:  

Mensch Monilein, das reisst aber auch nicht ab bei Dir.

Sie wird es verstehen, dass einem in einer solchen Situation manchmal die Worte fehlen.
Sei herzlich geknuddelt von Filzi
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Sobra



Anmeldungsdatum: 15.01.2006
Beiträge: 992
Wohnort: Leimen

Verfasst am: Mo, 23.10.2006, 22:06    Titel:  

Och Monilein ... das gibt es doch gar nicht. Fühl Dich :action: ... und ich sehe es genau so wie Zwergenmama: "In den Arm nehmen sagt mehr als 1.000 Worte" ... das habe ich selbst so empfunden und ich muss gestehen, dass ich auf Beileidsbekundungen sehr gut verzichten konnte, das ist eine Siutation wo man erstmal selber mit zurechtkommen muss und sie weiss ganz sicher, dass Du immer für sie da bist!!! Ich denke nicht, dass Du Dir Gedanken machen musst!!! :action:

Ich hoffe Deinem Papa geht es bald wieder besser und drücke ganz fest die Daumen ...
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Gummibeer



Anmeldungsdatum: 08.01.2006
Beiträge: 718
Wohnort: 95032 Hof

Verfasst am: Di, 24.10.2006, 6:46    Titel:  

Monilein tut mir leid und ich wünsche der ganzen Familie viel Kraft um die schwere Zeit durchzustehen.
Sie wird Dir bestimmt nicht böse sein, erstens realisiert sie das noch nicht so, der Kopf ist voll und sie freut sich wenn Du kommst um mit ihr gemeinsam zu trauern.
Kopf hoch und mach Dir darüber keine Gedanken, es ist auch sehr schwer einem fehlen die Worte , laß Dich mal drücken.
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Anja1970



Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 22143
Wohnort: Alsdorf

Verfasst am: Di, 24.10.2006, 6:59    Titel:  

Deine Freundin wird dafür verständnis haben, denn auch du mußt erst einmal mit dem Gedanken fertig werden, das dein Freund nicht mehr da ist. und das geht nicht von einer SEkunde auf die andere....

Wenn du das nächste mal bei deinen Eltern bist, kannst du immer noch zu ihr hoch gehen...

ich weiß es ist ein schwerer Schritt für dich, aber dein Freund ist von seinem Leiden befreit und muß nun nicht mehr schmerzen aushalten... er ist jetzt in guten Händen.

Drück dich ganz dolle aus der Ferne.....
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nitti



Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 471
Wohnort: am schönen Rhein

Verfasst am: Di, 24.10.2006, 7:36    Titel:  

Hallo, Monilein,

fühl' Dich erst einmal lieb von mir gedrückt.

Glaub' mir, es ist für alle schwer die richtigen Worte zu finden, und deshalb laß Deinen Tränen erst einmal freien Lauf.
Ich selber weiß, nachdem ich im vergangenen Jahr meinen Vater verloren habe, wie sehr man sich aber doch "freut", wenn ein liebes Gesichtr auf einmal da ist und wenn auch ohne viel Worte mit einem spricht. Du darfst auch ruhig mit Deiner Freundin weinen, das erleichtert. Ihr braucht Euch Eurer Tränen nicht zu schämen. Deine Freundin wird froh sein, einen lieben Menschen bei sich zu haben und mit ihm bzw. mit ihr über die vergangenen schweren Zeiten zu reden. Deshalb geh' einfach auf sie zu, ohne zu zögern. Du wikrst sehen, es erleichtert auch Dich.

Aber, danke Gott, daß Dein Freund es nach einem schrecklichen Leiden nun endlich geschafft hat und er nicht mehr unter Schmerzen steht. Es ist schon, wie Anja geschrieben hat: Da wo er jetzt ist, hat er es gut. Vielleicht kommt Dir ja bei dem Gedanken ein leichtes Lächeln über Deine Lippen und das würde er gerne haben.

Sigrid, die nun froh ist, Dich persönlich zu kennen.
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Anonymous
Gast





Verfasst am: Di, 24.10.2006, 7:42    Titel:  

Mir ging es vor kurzem so ähnlich, als meine Nachbarin gestorben ist. Ihr Mann hatte uns die Tage vorher schon zu verstehen gegeben, das sie wohl nicht mehr lange leben wird.
Trotzdem ist es dann hart, wenn man den Leichewagen wegfahren sieht. Ich habe meinem Nachbarn eine Karte eingeworfen und bin später zur Beerdigung gegangen. Als ich dann vor ihn stand kam mir kein Wort über die Lippen :tears: .
Er ist dann aber ein oder zwei Tage später zu uns rübergekommen und hat sich bedankt, das wir da waren, es hat ihn unheimlich viel bedeutet.

Und so denke ich wird es Deine Freundin auch empfinden. Sei einfach mal da um sie in den Arm zu nehmen. Es wird Dir erst schwerfallen, aber Euch beiden dann Trost spenden

:action:
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Monilein
Gast


Anmeldungsdatum: 10.12.2005
Beiträge: 5444
Wohnort: Kohlscheid bei Aachen

Verfasst am: Di, 24.10.2006, 18:05    Titel:  

Danke für Eure lieben Worte.
Ich habe heute erfahren, wie Berthold gestorben ist. Ich bin noch immer entsetzt und fassungslos.
Er hatte Krebs und ein Tumor hat ihm regelrecht den Hals zugedrückt. Er ist erstickt, und seine Freundin hat das mit angesehen!
Ich fasse so was nicht, ein Tier erlöst man von seinen Qualen...
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Irmchen
Gast


Anmeldungsdatum: 19.03.2006
Beiträge: 800

Verfasst am: Do, 26.10.2006, 16:03    Titel:  

Moni, das tut mir so leid und fühl dich mal fest geknuddelt.
Du hast Recht, Krebs ist eine grausame Krankheit und es ist ganz böse. mitanzusehen, wie der Mensch dahinsiecht und qualvoll stirbt.

Deine Freundin hat wahrscheinlich andere Gedanken, als dir böse zu sein und wenn dich das belastet, das du ihr im Moment nicht beistehen kannst, dann schreibe ihr doch einen Brief und erkläre es ihr.

Beim Tod meiner Mama wollte ich nicht reden und auch nicht die Umstände erklären, nur meine Ruhe haben. Ich gehe auch bewusst Bekannten aus dem Weg, bloss nicht über dieses Thema reden. Bis heute sitz ich jeden Abend heulend und sag meinem Menne: "Sie kommt wieder, ganz bestimmt!".
Der Verstand weiss es, aber das Herz noch lange nicht!

LG Petra
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Anja1970
Gast


Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 22143
Wohnort: Alsdorf

Verfasst am: Do, 26.10.2006, 18:15    Titel:  

Ich muß Petra recht geben... auch 5 Jahre nach dem Tod meiner Mutter denke ich mir, irgendwann steht sie wieder vor der Tür... aber das ist nur ein Wunschgedanke, die Wirklichkeit sieht anders aus.

Wie Petra schon sagte, schreib ihr das was dich bedrückt nieder ....
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